sanktpetersburg.ru - St. Petersburg – der europäische Vorposten Russlands


Bluterloeserkirche Petersburg
Bluterlöser-Kirche in St. Petersburg / A. Siegmund

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St. Petersburg ist wohl die ungewöhnlichste, „unrussischste“ Stadt des Landes. Dies liegt an der Entstehungsgeschichte und historischen sowie städtebaulichen Entwicklung des „Venedig des Nordens. St. Petersburg blickt auf eine nur wenig mehr als 300 Jahre währende Geschichte voller Höhen und Tiefen zurück. Wer durch seine Straßen läuft, wähnt sich eher in einer der großen europäischen Metropolen des 19. Jahrhunderts denn in einer russischen Großstadt. Die Stadt an der Newa hat unter den Metropolen dieser Welt die weitläufigste historische Innenstadt und kann ohne Übertreibung als Architekturmuseum unter freiem Himmel bezeichnet werden.

Was Petersburg an klassischer Unterhaltungskultur zu bieten hat, liegt ebenfalls auf europäischem Topniveau. Weltberühmt sind die Eremitage und das Russische Museum. Oper und Ballett vom Allerfeinsten gibt es im Mariinski-Theater. Immer einen Besuch wert sind die ehemaligen kaiserlichen Vorortresidenzen in Peterhof, Puschkin, Pawlowsk, Gatschina und Oranienbaum.

Die nördlichste Millionenstadt der Welt erlebt in den letzten Jahren einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung. Besonders deutlich zeigt dies die Errichtung von prestigeträchtigen Einkaufs- und Bürozentren. Seit der Petersburger Wladimir Putin im Kreml das Sagen hat(te), ist Petersburgs Stellung in Russland mächtig gewachsen. Ein Ausdruck dieser neuen Rolle ist zweifellos der Umzug des russischen Verfassungsgerichts an die Newa. Auch Putins Nachfolger, Dmitri Medwedew stammt aus St. Petersburg. Von Medwedjew wird erwartet, dass er den Kurs Putins weiter fortsetzen wird. Petersburg bleibt also auch weiterhin die "zweite Hauptstadt" Russlands.